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Meine Heimatstadt Lüneburg
Mittwoch, 5. September 2001
veröffentlicht in Deutschland, Fotos, Lüneburg, Niedersachsen, Unterwegs
Lüneburg ist 50 km südlich von Hamburg im Norden Deutschlands gelgen und gehört zum Bundesland Niedersachsen. Die Stadt blickt auf eine über 1000jährige Geschichte zurück, wurde im Laufe dier Zeit jedoch nie von größeren Zerstörungen heimgesucht. So blieb das natürlich gewachsene Stadtbild erhalten.
Heute sind Großteile der Innenstadt Fußgängerzone. Die Altstadt wurde aufwendig restauriert. Das moderne Lüneburg zählt heute über 70.000 Einwohner und profitiert von einer direkten Autobahn- und Bahnanbindung an die Stadt Hamburg, die sich in nur 30 Minuten erreichen läßt.

Grapengießer Straße
Noch heute vermitteln die aus Backstein gebauten Bürgerhäuser mit ihren schmucken Fassaden den Eindruck einer wohlhabenden Handelsstadt.
Der Platz "Am Sande" gilt als der schönste Platz Norddeutschlands. Es handelt sich nicht um einen Marktplatz, sondern um eien Straßenplatz, der die Siedlungskerne der Stadt miteinander verbindet. Der Name beruht darauf, daß der Platz früher ungepflastert, also "sandig" war.

Am Sande / Bürgerhäuser und St. Johannis Kirche
Im Mittelalter war Lüneburg eine sehr reiche und mächtige Stadt. Der Grund hierfür war vor allem die Saline. Hier wurde aus stark salzhaltigem Grundwasser (Sole) durch erhitzen (sieden) das damals sehr wertvolle Salz gewonnen. Schon im Mittelalter hatte die Saline die Ausmaße eines industriellen Großbetriebs. 1980 wurde der Berieb eingestellt. Die Sole wird heute auf Grund ihrer heilenden Wirkung im Kurzenturm von Lüneburg eingesetzt. An die Saline erinnern heute das in der alten Fabrikhalle untergebrachte Deutsche Salzmuseum und das Brunnenhaus.

Deutsches Salzmuseum / Brunnenhaus
Der zentrale Platz von Lüneburg ist der Marktplatz. Dominiert wird der Platz von dem Rathaus mit seiner schönen Barockfassade.
In der Großen Bäckerstraße, einer der Haupteinkaufsstraßen der Stadt, befindet sich die 1437 eröffnete "Raths-Apotheke". Das Gebäude besticht durch das prächtige, aus Sandstein gefertigte, Portal.

Rathaus und Marktplatz / Raths-Apotheke
Lüneburg wird von dem Fluß Ilmenau durchquert. Im Mittelalter hatte die Ilmenau als günstiger Verkehrsweg große Bedeutung. An den Güterumschlag im Hafen, der 1950 eingestellt wurde, erinnert der zu einem Lünebuger Wahrzeichen gewordene "Alte Kran". Die Wege und Straßen an der Ilmenau laden heute zu erholsamen Spaziergängen ein.

Hafenviertel / Alter Kran
Typisch für das Stadtbild Lüneburgs sind die Treppen- und Schneckengiebel der aus verschiedenen Epochen stammenden Bürgerhäuser.

Treppengiebel / Schneckengiebel
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